Select a region so we can display the relevant Solutions.
Swiss-Re

Please select a region:

Contact us
USA

Please select a region:

Country flag:globe.svg Global

Können Anbieter es sich noch leisten, KEINEN direkten, digitalen Vertragsabschluss anzubieten?

Blog
Multi-ethnic group of young people on a rooftop party

Sie planen einen Urlaub – Wo starten Sie? Online, oder? Und wenn Sie die Nachrichten lesen, Musik kaufen, oder Essen bestellen? Es ist immer das Gleiche.

Es ist nichts Neues, dass die Welt sich verändert und alles digital wird. Doch was ist mit Versicherungen? Was ist mit Risikolebensversicherungen – Kaufen Menschen so ein komplexes und wenig greifbares Produkt online?

In unserer jüngsten Studie haben wir es herausgefunden.

Gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen YouGov haben wir untersucht, wie sich das Verhalten von Menschen in Deutschland beim Kauf von Risikolebensversicherungen in den letzten 10 Jahren verändert hat.

Wir haben Erkenntnisse über die einzelnen Schritte der Kundenreise gesammelt und diese in vier Phasen heruntergebrochen: die Informationsphase, die Einholung von Angeboten, die Risikoprüfung und den Abschluss.

Starten wir mit der Informationsphase, bei der das Kundenverhalten sich dramatisch hin zur Online-Suche verändert hat.

Vor zehn Jahren hat sich nur etwa ein Drittel der Kunden online informiert. Dieser Anteil hat sich mittlerweile verdoppelt und trifft heute auf sechs von zehn Kunden zu. Die klassische Face-to-Face-Kommunikation beim Kunden zuhause oder im Büro des Vermittlers hat sich derweil um 32% reduziert.

Wo informieren sich die Menschen online? Die Meisten starten wenig überraschend bei Google und landen im Prozess auf einer Preisvergleichsseite oder auf der Webseite eines Anbieters. Oftmals passiert auch beides, denn während die Preisvergleichsseite eine Übersicht über Anbieter und Produkte bietet, werden Anbieterwebseiten zur konkreten Prüfung von Produkten genutzt.

Ähnlich läuft es bei der Angebotssuche, also dem Einholen einer ersten Preisindikation. Auch das erledigen Kunden heute zu großen Teilen online. 40% nutzen dazu eine Preisvergleichsseite, oder sie gehen direkt zu der Webseite eines Anbieters.

Viele Kunden springen dabei zwischen Vergleichsseiten und Anbieterwebsites hin und her. 40% der Kunden, die zunächst auf einer Vergleichsseite einen Preis berechnen, überprüfen diesen im Anschluss noch einmal auf der Webseite eines Direktanbieters.

Auch die Risikoprüfung erfolgt heutzutage zu über 60% online, per Telefon oder E-Mail.

Doch was ist mit dem letzten Schritt, dem Kauf des Produktes? Genau wie in den anderen Phasen sehen wir einen deutlichen Trend: 40% aller Kunden starten ihren Antrag heute online, das entspricht einem deutlichen Anstieg von 220% innerhalb der letzten 10 Jahre.

Trotzdem sehen wir in unseren Daten auch heute noch einen ausgeprägten ROPO-Effekt – also Kunden, die sich online informieren, den Kauf dann aber offline tätigen.

Was bedeuten diese Erkenntnisse für Anbieter von Risikolebensversicherungen? Einfach gesagt: Es bedeutet, dass Versicherer unbedingt eine starke Online-Präsenz benötigen, idealerweise mit integrierter automatischer Risikobeurteilung und direkter, digitaler Abschlussmöglichkeit des Versicherungsantrags. Denn online ist der Ort, an dem die meisten Kunden ihre Reise beginnen – und in zunehmenden Maße auch abschließen. Lesen Sie im Report mehr darüber, wie Kunden in Deutschland im Jahr 2020 Risikolebensversicherungen kaufen und wie sich die Customer Journey im Laufe der Zeit verändert.

Studie jetzt kostenlos herunterladen

Want to learn more about our insurance solutions?