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Was hält potentielle Kunden davon ab, Risikolebensversicherungen zu kaufen?

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Woman using laptop at campsite

Die Frage wird im Versicherungsumfeld häufig gestellt und ist nicht leicht zu beantworten. Anders als andere Versicherungen gehören Risikolebensversicherungen nicht zur “Grundausstattung”. Die Zulassung eines Autos setzt die KFZ-Versicherung voraus und als Hauseigentümer ist es gängig, auch eine Gebäudeversicherung abzuschließen. Für Mieter ist eine bestehende Hausratversicherung häufig sogar im Mietvertrag vorgeschrieben.

Für Risikolebensversicherungen hingegen gibt es keine ähnlich verpflichtenden Gründe. Vielmehr sind individuelle Umstände Auslöser für den Abschluss eines Vertrages, wie zum Beispiel die Aufnahme eines Immobilienkredites oder die Geburt eines Kindes. Diese Auslöser sind jedoch weit weniger zwingend als die oben genannten Beispiele. Aus diesem Grund werden Risikolebensversicherungen häufig nicht abgeschlossen, obwohl der individuelle Bedarf groß ist.

Um ein besseres Verständnis über den deutschen Markt für Risikolebensversicherungen zu bekommen, haben wir gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen YouGov 5.000 Menschen in Deutschland zwischen 25-55 Jahren zu diesem Produkt befragt. Wir wollten herausfinden, wie viele Menschen Risikolebensversicherungen besitzen, aus welchem Grund sie diese gekauft haben, oder welche Auslöser sie dazu bringen, in den kommenden zwölf Monaten eine Risikolebensversicherung abzuschließen.

Was denken Sie, wie viele Personen eine Risikolebensversicherung besitzen?

Von unseren Studienteilnehmern hatten 23% eine bestehende Risikolebensversicherung und 6% planten einen Kauf in der näheren Zukunft. Weitere 6% hatten ihre Risikolebensversicherung bereits wieder gekündigt.

Nicht jede Person hat Bedarf an einer Risikolebensversicherung, 38% der Teilnehmer gaben an, nicht an dem Produkt interessiert zu sein. Einige waren sich dabei nicht sicher, ob sie tatsächlich einen Bedarf an einer solchen Deckung haben.

Die verbleibenden 12% sind für uns besonders interessant und sind es womöglich für alle Anbieter. Sie gaben an, dass sie eine Risikolebensversicherung benötigen, aber bisher noch nicht dazu kamen, eine abzuschließen.

Diese Gruppe verdient die größte Aufmerksamkeit der Versicherer und Vermittler. Sie wissen, dass sie das Produkt benötigen, sind aber im Alltag beispielsweise zu beschäftigt, um sich mit der Informationsgewinnung und dem Abschluss auseinanderzusetzen.

Als Anbieter von Risikolebensversicherungen sollten wir uns in der Pflicht sehen, unsere Produkte nicht nur verfügbar zu machen und danach passiv auf Kunden zu warten. Zahlreiche Personen mit Absicherungsbedarf werden den Weg bis zum Abschluss nicht selbstständig einschlagen. Aus diesem Grund müssen wir als Anbieter die Lücke schließen, in dem wir diese Kunden finden und proaktiv auf sie zugehen.

Es sollte bei diesen Kunden nicht allzu viel Überzeugungsarbeit notwendig sein, sich tatsächlich abzusichern, da sie bereits ihren Bedarf erkannt haben. Sie benötigen lediglich eine helfende Hand und die richtigen Informationen.

Unsere Studie zeigt, dass diese Kundengruppe tendenziell eher weiblich und unverheiratet ist, aber mit ihrem Partner zusammenlebt. Wir haben hier ein interessantes Kundensegment entdeckt, welches darauf wartet, erschlossen zu werden. Und das Potenzial ist nicht klein, hierunter fallen ca. 3,9 Millionen Deutsche. Das sind mehr Menschen als in Berlin leben!

Mit der Jahreswende ist der Zeitpunkt günstig. Viele Menschen haben Vorsätze für das neue Jahr und sind motiviert, offene Vorhaben zu erledigen. So steht auch möglicherweise dem Abschluss der überfälligen Risikolebensversicherung nichts mehr im Wege.

Und obwohl niemand gerne über den Tod nachdenkt, ist der Abschluss einer Risikolebensversicherung eine der bedeutendsten Dinge, die jemand für die Absicherung seiner Familie tun kann.

iptiQ hat es sich zur Aufgabe gemacht, einfache und günstige Versicherungslösungen zu entwickeln, die so viele Familien wie möglich schützen. Nehmen Sie heute Kontakt mit uns auf, wenn Sie erfahren möchten, wie wir mit unseren Partnern Jahr für Jahr Menschen in ganz Europa absichern.

Autor: Sebastian Wemhöner, Business Developer & Sales Manager Germany

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